Radiologie

Kernspintomographie (KST)
/ Magnetresonanztomographie (MRT)

Allgemeine Informationen

Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie (KST) genannt, ist ein modernes Diagnoseverfahren, dass, ähnlich wie die Computertomographie, eine Vielzahl an Schichtaufnahmen liefert, die einen Vergleich und eine Orientierung an anatomischen Schnitten derselben Region zulassen und oft eine hervorragende Beurteilung der Organe und vieler Organveränderungen sowie von Herz- und Gefäßdarstellungen erlauben.

Auch die Darstellung des Sehnen und Bänderapparates ist wesentlich präziser als bei der herkömmlichen Röntgendiagnostik.

Im Vorteil bezüglich der Strahlenbelastung befindet sich die Kernspintomographie gegenüber anderen Röntgenuntersuchungen auch, da sie nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit starken, für den Menschen aber völlig unbedenklichen Magnetfeldern und Radiowellen, arbeitet.

Hierbei wird die magnetische Eigenschaft von (sich im menschlichen Körper befindlichen) Wasserstoffatomen für die Erstellung von Bildern genutzt.

Beispielbild MRT

Untersuchungsablauf

Der Untersuchungsablauf ähnelt dem einer Computertomographie.

Zu Beginn der Untersuchung werden Sie auf einer bequemen Liege gelagert und anschließend in die Gehäuseöffnung des Magneten hinein gefahren. Für einige Untersuchungen wird im Bereich der zu untersuchenden Region eine zusätzliche Spule positioniert. Dies dient der Verbesserung der Bildqualität und wird Sie im Normalfall nicht beeinträchtigen

Während der Untersuchung treten regelmäßig Klopfgeräusche an und ein abschwellendes Brummen auf. Diese Geräusche entstehen bei der Erzeugung des Magnetfeldes. Während der Untersuchungszeit bekommen Sie deshalb Ohrenstöpsel bzw. einen Kapselgehörschutz. Zusätzlich halten Sie während der Untersuchung einen Signalgeber in der Hand, mit dem Sie uns anzeigen können, wenn Sie Hilfe brauchen.

Sie haben während der gesamten Untersuchung Sprechkontakt mit den Sie betreuenden Mitarbeitern am Gerät. Während der Untersuchung wird beständig frische Luft am oberen Ende der nur 140 cm langen Röhre zugeführt.

Die Untersuchungszeit für Untersuchungen des Bewegungsapparates ohne Kontrastmittel beträgt im Normalfall etwa 20 – 30 Minuten. Beachten Sie bitte, dass diese Zeitfenster sich auf den Untersuchungsablauf beziehen. Im Tagesablauf kann es durch verschiedene, unvorhergesehene Dinge zu Abweichungen zu Ihrer Terminzeit kommen.

Was Sie beachten sollten

Untersuchungen während einer Schwangerschaft sind in besonderen Fällen nach Rücksprache mit dem Arzt möglich.

Metallische Prothesen, Schrittmacher, Insulinpumpen, Ohrimplantate u.a. im Körper fest implantierte Geräte oder nicht zu entfernende Metallsplitter, eine Spirale, Gefäßclips u.ä. schließen diese Art der Untersuchung aus, sofern es sich hierbei um magnetische Metalle handelt!

Materialien wie z. B. Titan sind jedoch MRT-tauglich. Seit ca. 2000 / 2001 wurden überwiegend nur noch MRT taugliche Materialien in Deutschland verwendet. Ihr Implantatsausweis gibt Ihnen zu der Beschaffenheit des Material in den meisten Fällen Auskunft, bei Unklarheiten sprechen Sie uns gerne an.

Untersuchungen bei Patienten mit Funktionsimplantaten (Ports, Schrittmacher – auch biologische – etc.) führen wir nicht durch. Uhren, Zahnersatz, Hörgeräte, Schmuck, Schlüssel, Geldbörse, Messer und Magnetstreifenkarten aller Art können wegen der Magnetfelder nicht mit in den Untersuchungsraum genommen werden.

Um einen für Sie weitgehend reibungslosen Ablauf der Untersuchung bereits im Vorfeld zu ermöglichen, ist es gut wenn Sie am Tag der Untersuchung in unserer Praxis möglichst Bekleidung ohne Metallteile tragen.

Platzangst?

Wenn Sie zu Beklemmung in engen Räumen neigen, können Sie nach Absprache eine Begleitperson (die wie Sie auch keine Metallteile etc. im Körper haben darf) mit in den Untersuchungsraum nehmen.

Bei ausgeprägteren Phobien lassen Sie sich bitte ein Beruhigungsmittel von Ihrem behandelnden Arzt verordnen, welches Sie dann nach Maßgabe des Arztes vor der Untersuchung einnehmen. Beachten Sie bitte, dass Sie nach einer solchen Medikamenteneinnahme nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Sie sollten sich daher zu dieser Untersuchung begleiten lassen.

An dieser Stelle noch ein paar Informationen zum Gerät: Länge der Röhre – 140 cm, Durchmesser 65 cm. Die Röhre ist an beiden Seiten offen, d.h. Sie fahren bei der Untersuchung nicht in ein geschlossenes Rohr!

Bei Untersuchungen von Fuß, Sprunggelenk oder Knie werden Sie so gelagert, dass nur die Beine voran in das Gerät einfahren. Der Kopf und der Oberkörper bleiben frei im Raum.

Sollten zu diesem Bereich noch weitere Fragen offen sein, geben Sie uns gerne Bescheid.

Computertomographie (CT)

Allgemeine Informationen

Bei der Computertomographie, kurz CT genannt, handelt es sich um eine spezielle Form des Röntgens. Dabei erfolgt eine computerbasierte Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommener Röntgenaufnahmen eines Objektes. Der Computer erzeugt aus diesen Bildern ein dreidimensionales Bild. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem Schnitt- oder Schichtbildverfahren.

Einer der großen Vorteile der Computertomographie gegenüber dem konventionellen Röntgen besteht darin, dass sich mit ihrer Hilfe praktisch alle Körperregionen detailliert untersuchen lassen. Von Gefäßdarstellungen (CT-Angiographie), Herz-Aufnahmen (Calcium-scoring) zur Bestimmung des Herzinfarktrisikos über Aufnahmen im Schädel-, Kiefer- und Wirbelsäulenbereich bis hin zu Untersuchungen des Bauch- und Brustraumes mit den inneren Organen und Zahn-CTs erstreckt sich das Untersuchungsspektrum, das in unserer Praxis durchgeführt wird.

Dabei verwenden wir einen modernen, sogenannten „Multislice-Computertomographen“ (16-Zeiler), der es uns ermöglicht, gleichzeitig eine Vielzahl von immer feineren Körperschichten aufzunehmen. Dies führt zu einer erhöhten Genauigkeit bei der Bildaufnahme.

Bsp. Computertomographie

Untersuchungsablauf

Eingangs sollte an dieser Stelle zu Ihrer Beruhigung und Aufklärung erwähnt werden, dass es sich bei einem Computertomographen nicht um die im Volksmund so gefürchtete „Röhre“ handelt, deren Vorstellung viele Patienten immer wieder verunsichert.

Der Computertomograph besteht im Wesentlichen aus einem beweglichen Liegetisch und einer Art kurzen Tunnel, der sogenannten Gantry. Darin befindet sich eine Röntgenröhre, die in kurzen Pulsen einen Fächerstrahl aussendet. Diese Strahlung durchdringt den Körper und wird auf der gegenüberliegenden Seite von Detektoren gemessen, während der Patient durch die ringförmige Gantry langsam hindurchfährt. Aus dem Signal der Detektoren berechnet ein Computer Schichtbilder, die wie Körperscheiben aussehen und danach durch den Radiologen ausgewertet werden.

Die Mehrzahl der Untersuchungen ist von recht kurzer Dauer und nehmen zwischen zehn und zwanzig Minuten in Anspruch. Je nach untersuchter Körperregion, z.B. im Falle einer Aufnahme des Bauchbereichs (Abdomen), kann es erforderlich sein, zur besseren Darstellung einzelner Organe und Gefäße ein mit Wasser verdünntes, gut verträgliches Kontrastmittel einzunehmen, dass später vom Körper wieder ausgeschieden wird.

Ebenso kann es bei anderen Gefäßdarstellungen vorkommen, dass ein Kontrastmittel intravenös verabreicht wird. Wieder andere Untersuchungen erfordern das kurzzeitige Anhalten der Luft bzw. die Befolgung verschiedener Atemkommandos, die Ihnen über Lautsprecher gegeben werden.

Während der Untersuchung befinden Sie sich mit dem Computertomographen alleine in einem separaten Raum, der allerdings von der zuständigen Röntgenassistentin während der gesamten Untersuchungsdauer durch eine Plexiglasscheibe eingesehen wird und in dem über installierte Mikrophone eine Kommunikation mit ihr möglich ist. So können Sie ihr im Zweifelsfall ein Zeichen geben, wenn Sie sich nicht wohlfühlen sollten.

In jedem Fall wird Sie aber der/die Röntgenassistent/in bzw. der betreuende Arzt vor der Untersuchung über alle Details der Untersuchung sowie über eventuelle Risiken aufklären und Ihre Fragen beantworten.

Detailinformationen zum CT

Der 16-Zeilen Computertomograph GE Optima CT520 ASiR ermöglicht hochauflösende Bildqualität bei geringer Strahlendosis und gleichzeitig energieeffizientes Arbeiten. Der GE Optima CT520 ASiR ist für die gesamte klinische Bandbreite ausgelegt, besonders aber für Onkologie, Neurologie und die Notfallmedizin. Der CT zeichnet sich durch einen hohen Patientenkomfort und die Niedrigdosis-Technologie ASiR aus. Die gelieferte hervorragende Bildqualität überzeugt und ist der Grundstein für eine schnelle und präzise Diagnose.

Niedrige Strahlendosis mit GE

Moderne Computertomographen sind besonders schonend für Patienten, da sie im Vergleich zu älteren Modellen mit einer wesentlich geringeren Strahlendosis brillantere Bilder erzeugen. Als Vorreiter im Bereich der Dosisreduktion hat GE zahlreiche innovative Technologien entwickelt, die nicht nur die eingesetzte Strahlendosis bei CT-Scans um bis zu 50% verringert, sondern auch die Beeinträchtigung der Aufnahmen durch Implantate, Metallprothesen oder Fremdkörpern deutlich reduziert. Bei Schwangeren und Kindern werden zusätzlich spezielle Programme eingesetzt, um die Dosis nochmals zu verringern.

Low Dose Technologie ASiR – Adaptive statistische iterative Rekonstruktion

Mit ASiR bis zu 50% weniger Strahlendosis in allen Anwendungen, bei gleichbleibender Bildqualität. Um dieses Ergebnis zu erreichen, wird während des Rekonstruktionsprozesses das Bildrauschen extrahiert, ohne die anatomische Rekonstruktion zu beeinträchtigen. Damit werden die Grenzen der herkömmlichen CT-Rekonstruktionsmethode der gefilterten Rückprojektion (FPB) überwunden und optimierte Aufnahmen erstellt.

Dr. med. Franz Walter

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